So sehen Sieger aus! Herzlichen Glückwunsch Freienhagen!

Wir haben in einer großartigen Gemeinschaftsleistung beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den ERSTEN PLATZ unter 13 Kommunen im Regionalentscheid gemacht und uns somit für die nächste Runde, den Landesentscheid qualifiziert, der Mitte September stattfinden wird (nicht im Juni, wie in der Zeitung berichtet wird). Und ganz nebenbei haben wir noch 5.500 Euro gewonnen 😊, die wir für die Gestaltung des Dorftreffs einsetzen wollen.

Ganz herzlichen Dank allen Mitgliedern des Arbeitskreises „Unser Dorf“, die diesen Erfolg von langer Hand sehr strukturiert aber auf kreative Weise gemeinsam vorbereitet haben und herzlichen Dank allen Freienhagenern an den Wegstationen und allen aufführenden Gruppen und Einzelpersonen für die tolle Performance! Das muss gefeiert werden…Infos dazu folgen.

Artikel aus der Waldeckischen-Landeszeitung:

Unser Dorf hat Zukunft: Freienhagen gewinnt den Regionalentscheid

Freienhagen hat den Regionalentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. Der Stadtteil der Stadt Waldeck (Foto) erhielt nach dem Dorfrundgang von der Bewertungskommission die meisten Punkte der 13 Teilnehmer-Dörfer aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg, Main-Kinzig und Hochtaunus, die eine Region bildeten. Freienhagen darf damit nicht nur am Landesentscheid des bundesweiten Wettbewerbs teilnehmen, sondern erhält auch 5000 Euro. Auf den Plätzen 2 bis 5 landeten Streitberg, Wallroth (beide Main-Kinzig), Geismar und Basdorf (beide Waldeck-Frankenberg), die sich über 4000 bis 1000 Euro freuen dürfen. jpa Foto: Hans BLossey  ➔ SEITE 3

Quellenangabe: Waldeckische Landeszeitung vom 25.05.2022, Seite 1

„Eigentlich haben alle gewonnen“

UNSER DORF HAT ZUKUNFT Freienhagen im Regionalentscheid auf Platz eins
Waldeck-Frankenberg – Das war knapp: Nur 0,5 Punkte haben den Sieg im Regionalentscheid des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgemacht. Nur 0,5 Punkte lag das Siegerdorf Freienhagen, Stadtteil von Waldeck, vor Brachttal-Streitberg (Main-Kinzig-Kreis). Beide Dörfer dürfen im Juni am Landesentscheid teilnehmen.

Die Sieger-Orte setzten sich gegen elf andere Dörfer durch, die ebenfalls am Regionalentscheid teilgenommen haben. Dabei bildeten Waldeck-Frankenberg, der Main-Kinzig-Kreis und der Hochtaunuskreis eine gemeinsame Region, die von einer achtköpfigen Bewertungskommission aus Personen aller Landkreise in den vergangenen Wochen bereist wurden. Unter die ersten Fünf schafften es aus Waldeck-Frankenberg auch Geismar als 4. und Basdorf als 5. (Hintergrund rechts).

„Die Bewertung war nicht leicht und wurde auch durch die unterschiedlichen Ausgangslagen der Dörfer erschwert“, berichtete Sigrid Göbel vom Landkreis Waldeck-Frankenberg als Leiterin der Bewertungskommission des Regionalentscheids der drei Landkreise. „Uns rauchten am Entscheidungstag die Köpfe, und wir mussten öfters die Dokumentationen und Fotos der Bereisungen zu Hilfe nehmen. Es war ein langer Prozess“, berichtete Göbel am Dienstag in einer Pressemitteilung. „Häufiger wurden identische Punktzahlen vergeben.“

Mit Begeisterung und Stolz haben sich die Menschen vor Ort eingesetzt, um ihre Orte zu präsentieren: Karten, Broschüren und Vorträge – auch in Mundart – wurden erarbeitet, viele Projekte erläutert und regionaltypische Köstlichkeiten gereicht, lobte die Jury. Verschiedene Darbietungen rundeten das Programm ab. Themen wie der Verlust von Infrastruktur, Netzwerkbildung, Klimaschutz, Mobilität oder Leerstand wurden ebenso diskutiert wie gemeinschaftliches Handeln der unterschiedlichen Altersgruppen und Vereine oder das Bewahren von Traditionen. Dabei überraschten die Dörfer mit vielen kreativen Ideen: Der Kommission wurden zahlreiche Beispiele zur Belebung ehemals leerstehender Gebäude gezeigt. Einwohner übernahmen Initiativen zur Veräußerung von Gebäuden. Neubürger, Rückkehrer oder Geflüchtete wurden herzlich aufgenommen und durch persönliche Ansprache oder Übergabe einer Informationsbroschüre begrüßt. Auch Innenentwicklung und Stärkung dörflicher Strukturen standen im Fokus.

„Die Kommission freute sich über jeden Ort, der am Wettbewerb teilgenommen hat“, heißt es in der Bilanz des Regionalentscheids. „Es ist sehr beeindruckend, was die Orte alles auf die Beine gestellt haben und welch großes Potenzial im ländlichen Raum vorhanden ist.“ Die bauliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung eines Ortes erfahre durch den Wettbewerb mit seinem enormen bürgerschaftlichen Engagement neuen Schwung. Um dieses Engagement zusätzlich zu unterstützen, erhält jeder Ort eine Prämie von 500 Euro.

Auch Jürgen van der Horst, der Landrat von Waldeck-Frankenberg, gratulierte den Teilnehmer-Dörfern: „Eigentlich haben sie alle gewonnen, denn in ihnen engagieren sich aktive Bürger und setzen sich gemeinschaftlich für die Zukunft ihrer Region ein.“ red/jpa

Quellenangabe: Waldeckische Landeszeitung vom 25.05.2022, Seite 3

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